Zedernholz
Zedern sind immergrüne Bäume, die viel Sonnenlicht zu gutem Wachstum brauchen. Im Vergleich mit anderen Kieferngewächsen kommen sie mit relativ wenig Niederschlag aus. Die Nadeln sind zwischen dunkel- und blaugrün. Die Samen der Zedern wachsen in aufrecht auf Seitenästen stehenden Zapfen, die sich bei der Samenreife am Baum auflösen.
Das allgemein umgangssprachlich wie auch im Holzhandel als Zedernholz bezeichnete Holz stammt von einigen Arten der Zypressengewächse ab, welche im Unterschied zu echten Zedern der Gattung Cedrus einen sehr starken, aromatischen Eigengeruch und auch einen hohen Anteil an ätherischen Ölen besitzen. So ist zum Beispiel das als Zedernöl gehandelte Duftöl ein Destillat des Virginischen Wacholders (Juniperus virginiana). Auch im Alltag verbreitete Gegenstände wie Schuhspanner, Mottenschutzhölzer und Zigarrenkästen sind immer aus dem wesentlich weiter verbreiteten Holz der im amerikanischen Sprachgebrauch als Red Cedar (Riesen- Lebensbaum Thuja plicata) bezeichneten Art gefertigt. Auch sämtliche am Bau verarbeiteten Hölzer unter dem Oberbegriff Zeder stammen von diesen Zypressengewächsen.
Zedernholz wirkt entkrampfend und schleimlösend auf die Atemwege und Bronchien. Der Geruch ist holzig und warm und unterstützt das Selbstvertrauen.

Eine Zedernholzkabine im Detail
Hemlockholz
Die von uns verwendete Tanne ist im nordöstlichen Nordamerika, an kühlen, oft felsigen Standorten beheimatet und gerhört zur Familie der Kieferngewächse. Dieser immergrüne Baum mit seiner unregelmäßig, breit kegelförmigen Krone und überhängenden Gipfeltrieb, kann eine Höhe von bis zu 30m erreichen.
Etwa 1730 nach Europa gebracht, wurde das Holz, da in Mitteleuropa winterhart, oft in Parks und Gärten verwendet. Hamlock ist eine wunderschöne Holzart, weitgehend astfrei mit ähnlichen charakteristischen Eigenschaften wie die Rote Zeder, deren ätherische Öle bei der Behandlung von Atemwegsreizungen Linderung verschafft. Das schöne Aroma in der Kabine wirkt stimulierend auf den Organismus.

Eine Hemlockholzkabine im Detail
Bambusholz
Manche nennen es das „Holz des armen Mannes“, für andere ist es „das grüne Gold“ – Bambus, das schnell
nachwachsende Riesengras.
Fügsam, elastisch und zugleich fest und hart - die Einheit dieser beiden so schwer zu vereinbarenden Eigenschaften macht Bambus seit Jahrtausenden in Asien zu einem der wichtigsten konstruktiven Werkstoffe.
Die vielfältigen Einsatz- und Kombinationsmöglichkeiten haben Bambus nun auch zum innovativen Werkstoff des
21. Jahrhunderts für Möbel- und Innenausbau gemacht. Seine immense Stabilität garantiert höchste Belastbarkeit und lange Lebensdauer. Und es wartet mit einigen Überraschungen auf:
- Bambus erreicht eine höhere Zugfestigkeit als Stahl
- ist härter als Eichenholz
- wächst zwischen 30 cm und 1 Meter pro Tag
- ist deutlich elastischer und leichter als andere Hölzer
- ist top-ökologisch (wächst innerhalb von 5 Jahren nach)
Bambus enthält weder Harze noch Gerbsäuren. Die große Menge freier Kieselsäure, welche im Bambusrohr abgelagert ist, macht es hart und widerstandsfähig. Mit nur 10% Holzfeuchte, einer Brinellhärte von 4.0, geringem Gewicht und niedrigem Quell- und Schwindverhalten übertrifft er jedes andere Holz. Das Material reagiert bei kurzfristigen Klimaschwankungen nur sehr träge. Überdies ist sein Abriebwiderstand mit Eiche und Buche vergleichbar.
Obwohl der von uns verwendete „Phyllostachus pubenscens“ eigentlich zu den Gräsern gehört, ist er aufgrund seiner chemischen Zusammenstellung jedoch eindeutig Holz (70% Zellulose, 20% Lignin).
Der Bambus für unsere Bauplatten wird in China auf riesigen Plantagen nach forstwirtschaftlichen Grundsätzen ohne den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln kultiviert. Er wächst in nur wenigen Wochen und Monaten bis zu einer Höhe von 28 Metern heran. Im Alter von 5-6 Jahren - etwa 3 Jahre vor dem natürlichen Absterben der Halme - werden die Bambushalme geerntet. Die Ernte von Bambus ist nicht das Fällen von Bäumen nach Jahrzehnten des Wachstums. Das Abernten von Pflanzenteilen, also das Beschneiden der Pflanze regt diese sogar zum Wachstum an. Alle jüngeren Halme der Pflanze bleiben stehen und die ökologische Funktion der Bambus-Wälder bleibt in vollem Umfang erhalten.
Der geschnittene Stamm wird nach dem Spalten in vielen Arbeitsgängen geglättet, erhitzt und getrocknet. Zur Herstellung der Platten wird nur der äußere Bambus-Mantel verwendet, der alle Vorzüge des Bambus in sich birgt.
Schließlich werden die Streifen in einem aufwendigen Produktionsverfahren weiterverarbeitet und unter hohem Druck und großer Hitze kreuz und quer 3-schichtig verleimt.
Die kreuzweise Verleimung garantiert allerhöchste Qualität und macht so unsere Bambusplatten extrem belastbar auf Druck, Zug und Biegung.
Durch die aufwendige Produktion vereint der Werkstoff für unsere Kabinen holztechnische Eigenschaften und Qualitäten mit natürlicher Schönheit.

Eine Bambusholzkabine im Detail

